Einige Zauberkünstler, die die Zauberkunst verändert haben

Roberto Giobbi

Roberto Giobbi publizierte Artikel und Essays über Zauberkunst in Fachzeitschriften in Europa und Übersee. Insgesamt sind von ihm über 70 Bücher in 8 Sprachen erschienen. Sein fünfbändiges Werk Grosse Kartenschule gilt weltweit als Standardwerk der Kartenkunst und ist die am weitesten übersetzte Zauberbuchreihe in der Geschichte der Zauberkunst. Weitere Bestseller sind Confidences, Secret Agenda, Introduction to Card Magic, Art of Switching Decks, Stand-up Card 

Magic, usw.

Siehe Roberto Giobbi  www.giobbi.ch und www.robertogiobbi.com . 

 

Juan Tamariz

 Als Juan Tamariz vier Jahre alt war nahmen ihn seine Eltern mit in ein Theater, in dem er zum ersten Mal einen Zauberkünstler erlebte.

 Seitdem beschäftigt sich Juan Tamariz mit der Zauberkunst. Mit 16 Jahren wurde Juan Tamariz Mitglied des spanischen Zaubervereins

 Sociedad Española de Ilusionismo (SEI). Hier traf er auf die Zauberkollegen Juan Antón und Arturo de Ascanio, die ihn prägten und beeinflussten Zusammen mit Juan Antón, Arturo de Ascanio, Ricardo Marré und anderen gründete Juan Tamariz 1971 die Escuela Mágica de Madrid, die in der Welt der Zauberkunst als eine besondere Denkschule für Close-up  und Kartenzauberkunst gilt. Juan Tamariz hat mehrere Zauberbücher publiziert und gelten wie die Bücher von Roberto Giobbi als Bible und Referenzen der Zauberkunst für Kartenmagie und Close Up (Tischzauberei).

 

 

Dai Vernon

(eigentlich David Frederick Winfield Verner; * 11. Juni 1894 in Ottawa; † 21. August 1992 in Ramona, Kalifornien) war ein US-amerikanischer

Zauberkünstler kanadischer Herkunft. Er hatte den Beinamen "Der Professor".

Als Kartenkünstler begann Dai Vernon seine Karriere in den 1920er Jahren

in New York. Bekannte Zauberkunststücke wurden von ihm so verändert und verbessert, dass selbst Profi-Kollegen wie Harry Houdini, der von sich

behauptete, jeden Kartentrick nach dreimaligem sehen entlarven zu können, die Tricktechnik nicht zu durchschauen vermochten.

 Das brachte Ihm den Titel "The Man Who Fooled Houdini" ein. Das „The Magic Castle“, die Academy of Magic Arts in Hollywood, war 30 Jahre lang seine künstlerische Heimat. Viele andere bekannte Magier wie beispielsweise Michael Ammar, Larry Jennings und Doug Henning gingen hier bei ihm in die Lehre.

 

Tommy Wonder

(* 29. November 1953 in Lisse; † 26. Juni 2006) war ein holländischer Zauberkünstler.

 Sein bürgerlicher Name war Jacobus Maria "Jos" Bemelman. Schon mit 10 Jahren begann Tommy Wonder zu zaubern, sodass er bereits mit 18 Jahren Profi wurde. Tommy Wonder war ein geschätzter Erfinder und Autor ausgiebig auf dem Gebiet der Zauber-Theorie tätig. In diesem Sinne veröffentlichte er zwei Meilensteine der Zauberkunst: Erstens die zweibändigen The Books of Wonder (Hermetic Press, 1996), sowie die DVD-Reihe Visions of Wonder 1-3, auf der er zusammen mit Max Maven seine Kunststücke analysiert. Seine Widmung der Books of Wonder ist bereits bezeichnend für seinen philosophischen, und doch pragmatischen, Stil: "Dedicated to those magicians who place magic above comfort and reward."

 

Arturo de Ascanio

 (1929 – April 6, 1997) is considered the father of Spanish card magic, referred to by Milbourne Christopher as "the Dai Vernon of Spain".

Maestro Ascanio (as he was called by contemporary magician Juan Tamariz) was born Arturo de Ascanio y Navaz in the Canary Islands.

He is famous for adding many theories, techniques and tricks to the breadth of card magic. He died in Madrid. Ascanio placed great importance on the idea of naturalness, nonchalance, and slowness of action. He believed that any hurried, or unnatural looking actions would destroy the magical atmosphere. Ascanio is most famous for a technique called the "Ascanio Spread" (this name was given by Fred Kaps, Ascanio himself gave the technique the more modest title of "The Wiggle.") Along with this came several variations the spread and several methods of laying cards onto a table from the spread in such a way as to hide their true quantity.